Axel Fischbacher und Martin Sasse - Jazz im Tragödchen

Am Donnerstag, dem 8.10. setzt das Ratinger Tragödchen seine bemerkenswerte Konzertreihe mit Jazzkonzerten, geleitet von Jazz-Direktor Axel Fischbacher (im Tragödchen gibt es nur Direktoren) fort. Ab 20 Uhr spielen Martin Sasse (Piano), Axel Fischbacher (Gitarre), André Nenzda (Bass) und Kurt Bilker (Schlagzeug) im Jugendzentrum Lux, Turmstraße 5, auf.
Martin Sasse hat im Laufe seiner Bühnenkarriere mit nahezu allen Legenden im internationalen Jazz zusammengearbeitet und zählt lange schon selbst zu den herausragenden Jazz-Pianisten in Europa. Er hat zehn Alben unter eigenem Namen veröffentlicht und spielt als Gast auf zahllosen Aufnahmen und bei Konzerten weltweit. Internationale Größen des Jazz prägen und prägten seinen Weg, darunter Al Foster, Jimmy Cobb, Steve Grossman und Lee Konitz. Für Billy Cobham und Hiram Bullock wechselte er vom Piano an die Hammond B3 und präsentierte auch sich als hervorragender Organist.
Europas „bestgehütetes Geheimnis“ am Schlagzeug - Kurt Billker - sorgt durch seine feinfühlige Musikalität für eine dichte, raffiniert gemischte Rhythmik. Er ist seit den Siebziger Jahren ein von internationalen Musikern der verschiedensten Stilrichtungen viel gefragter Schlagzeuger, der seine Mitmusiker ideenreich, groovend und effizient mit großem Feeling unterstützt und sein Publikum in hohem Maß fasziniert.
Der Bassist und Komponist André Nendza gehört durch seine Arbeit an eigenen Projekten (André Nendza’s A.tronic, Duo mit Angelika Niescier, André Nendza Quartett, Lemke-Nendza-Hillmann) und als gefragter Sideman (u.a. Philipp van Endert Trio, Christoph Spendel Trio, Olaf Kübler Quartett) zu den profiliertesten Musikern der deutschen Musikszene.  Nendzas Bassspiel ist auf über 50 Tonträgern (davon 12 unter eigenem Namen) sowie im Rahmen diverser Rundfunk- und TV-Mitschnitte dokumentiert worden.
Anmeldungen zu diesem besonderen Konzert unter Tel. 02102 26095 oder buch-cafe@web.de sind erforderlich, da die Besucherzahl auf 35 Personen begrenzt wird.

08.10.2020 - 20:00
Jugendzentrum LUX, Turmstraße 5, 40878 Ratingen
10 €

Gut zu Wissen

Wer viel Zeit mit der Lektüre von Büchern und Magazinen verbringt, verlängert sein Leben um durchschnittlich 23 Monate. In einer Längsschnitt-Studie der Yale University School of Public Health wurden gut 3500 Menschen ab 50 über fast 10 Jahre begleitet. Der Überlebensvorteil von Leseratten gegenüber Nichtlesern zeigte sich bei Magazinen ab mehr als sieben Stunden Schmökerzeit pro Woche; Bücher wirkten dagegen schon lebensverlängernd, wenn die Testpersonen bis zu 3,5 Stunden pro Woche lasen. Der Grund für diesen positiven Effekt ist offensichtlich die kognitive Stimulation, die das Lesen mit sich bringt.