Bestseller-Autor Thommie Bayer im Tragödchen

Am Donnerstag, den 03.10.2019 stellt der Bestseller-Autor Thommie Bayer ab 20 Uhr seinen neuen Roman „Das innere Ausland“ im Ratinger Tragödchen vor. In dem Roman glaubt der Protagonist Andreas Vollmann, endlich in seinem Leben angekommen zu sein.

Nach mehr oder weniger allein verbrachten Jahren besitzt er nun mit seiner Schwester Nina ein Haus im Süden Frankreichs, wo er die Tage in idyllischer Stille verbringt. Aber dann stirbt Nina sehr überraschend, und Andreas wird seine innere Einsamkeit bewusst. Es ist kein Zufall, dass in diesem Moment eine fremde Frau bei ihm erscheint - sie heißt Malin und ist Ninas Tochter, von der Andreas noch nie etwas gehört hat. Während die beiden sich einander annähern und Malin ihm von der unbekannten Seite seiner Schwester erzählt, erkennt Andreas, dass das Leben ihm gerade eine zweite Chance bietet. Doch er muss sie auch ergreifen.

 Thommie Bayer, 1953 in Esslingen geboren, studierte Malerei und war Liedermacher, bevor er 1984 begann, Stories, Gedichte und Romane zu schreiben. Neben anderen erschienen von ihm »Die gefährliche Frau«, »Singvogel«, der für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman »Eine kurze Geschichte vom Glück« und zuletzt »Seltene Affären«.

Bevor Thommie Bayer erfolgreicher Romanautor wurde (sein Roman „Andrea und Marie“ wurde mit Hannelore Elsner und Iris Berben in den Titelrollen verfilmt) hatte er in den 70er und 80er Jahren als Liedermacher Erfolg. Sein Hit „Der letzte Cowboy kommt aus Gütersloh, und sucht die Freiheit irgendwo“ ist vielen Fans in Erinnerung geblieben.

Deshalb wird der musikalische Teil auch vom Tragödchen-Duo Charlotte und Bernhard Schultz mit Liedern von Thommie Bayer bestritten.

03.10.2019 - 20:00
Grütstr. 3-7, 40878 Ratingen
10 €

Gut zu Wissen

Wer viel Zeit mit der Lektüre von Büchern und Magazinen verbringt, verlängert sein Leben um durchschnittlich 23 Monate. In einer Längsschnitt-Studie der Yale University School of Public Health wurden gut 3500 Menschen ab 50 über fast 10 Jahre begleitet. Der Überlebensvorteil von Leseratten gegenüber Nichtlesern zeigte sich bei Magazinen ab mehr als sieben Stunden Schmökerzeit pro Woche; Bücher wirkten dagegen schon lebensverlängernd, wenn die Testpersonen bis zu 3,5 Stunden pro Woche lasen. Der Grund für diesen positiven Effekt ist offensichtlich die kognitive Stimulation, die das Lesen mit sich bringt.