Tragödchen-Karneval - Im A(r)sch am Donnerstag

Im Tragödchen wird am Donnerstag, dem 27.2.2020 ab 19.11 Uhr  dem spurlosen Verschwinden des Hoppeditz keine Träne nachgeweint und trotzdem kein Auge trocken bleiben.

Das Tragödchen Ensemble zieht wieder alle Register, um das Publikum das Ende der Karnevalszeit vergessen zu lassen.  Musikalisch erweitert die Band ihr Repertoire von Tragödchen zu Tragödchen. Jeden Abend werden andere Klassiker der Rock- und Pophistorie geboten.

Die Musikprofis und Tragödchen-Direktoren Stephan Wipf und Stephan Neikes an den Gitarren, Olaf Buttler am Bass, Jody Martin am Schlagzeug und Marcel Planz (schöne Stimme und Gitarre)  zaubern Altbekanntes in neues rockiges Gewand.

Alles nur geklaut und trotzdem oder gerade deswegen mitreißend.

Das Gleiche gilt für die kabarettistischen und literarischen Einwürfe. Und diese selten gelungene Mischung aus Literatur und Musik hält das Tragödchen schon seit zwölf Jahren wöchentlich am Rennen.

Da wurde hemmungslos aus der achtbändigen Gesamtausgabe von Hanns Dieter Hüsch rezitiert, verschiedene Mundart-Comedians ins Hochdeutsche übersetzt und auch Humorklassiker von Heinz Ehrhardt, Loriot, und Robert Gernhardt wurden nicht verschont.

Jeden Donnerstagabend zwei Stunden anspruchsvolles Hintersichlassen des Alltags, konzipiert und vorgetragen von den Tragödchen-Eigengewächsen und Seelen der Buchhandlung Peter & Paula Anne Gansen, Lotta und Bernhard Schultz.

An diesem Donnerstag sind von den Tragödchen-Direktorinnen Anne Gansen, Lotta Schultz und Noemi Schröder am Start.

27.02.2020 - 19:10
Grütstr. 3-7, 40878 Ratingen
10 €

Gut zu Wissen

Wer viel Zeit mit der Lektüre von Büchern und Magazinen verbringt, verlängert sein Leben um durchschnittlich 23 Monate. In einer Längsschnitt-Studie der Yale University School of Public Health wurden gut 3500 Menschen ab 50 über fast 10 Jahre begleitet. Der Überlebensvorteil von Leseratten gegenüber Nichtlesern zeigte sich bei Magazinen ab mehr als sieben Stunden Schmökerzeit pro Woche; Bücher wirkten dagegen schon lebensverlängernd, wenn die Testpersonen bis zu 3,5 Stunden pro Woche lasen. Der Grund für diesen positiven Effekt ist offensichtlich die kognitive Stimulation, die das Lesen mit sich bringt.