Details

ISBN/EAN: 978-3-7092-0428-3
Einband: kartoniertes Buch
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Originaltitel:
Un feminisme décolonial
Herausgeber:
Peter Engelmann
Übersetzer:
Esther von der Osten
Auflage:
1. Auflage 2020
Erschienen am:
Language:
Deutsch
Umfang:
152 S.
Format (T/L/B):
1 x 20.8 x 12.3 cm

Hersteller:
Passagen Verlag Ges.m.b.H.
Silvia Protti
office@passagen.at
Walfischgasse 15
AT 1010 Wien


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Dekolonialer Feminismus

Passagen Thema

20,50 €

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Beschreibung

"Dekolonial heißt, sich anzuschauen, inwieweit die Gesellschaft strukturell rassistisch und sexistisch bleibt, was sehr oft zusammengeht." Das dekoloniale Denken von Françoise Vergès ist intersektional. Vor dem Hintergrund des Weiterlebens der kolonialen Ideologie in den westlichen Gesellschaften kämpft es gegen Sexismus, Rassismus, Kapitalismus und Imperialismus. Es greift zurück auf die Bewegungen und Kämpfe der 1960er- und 1970er-Jahre, insbesondere auf den Black feminism, um an die utopische Kraft des Feminismus anzuknüpfen und an eine Einbildungskraft, die eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft zu tragen vermag. Weil der weiße bürgerliche Feminismus sich dem Kapitalismus andient, ruft die Autorin eindringlich dazu auf, dem Feminismus aufs Neue den Atem einer Bewegung einzuflößen, die soziale Gerechtigkeit, Würde und Achtung zum Ziel hat und einer Politik des Todes eine Politik des Lebens entgegensetzt.

Über Françoise Vergès

Françoise Vergès ist Professorin und Fachbereichsleiterin am Lehrstuhl "Global South(s)" des Collège d'études mondiales, Paris.