Barbara Ming - Verlängerte Rotzeit

Im Mittelpunkt des Tragödchen am Donnerstag, dem 25. Januar 2018 stehen ab 20 Uhr literarisch die Autorin Barbara Ming mit ihrem neuen Erzähl- und Gedichtband „VERLÄNGERTE ROTzeit“ und musikalisch die Tragödchen-Band mit den Sängerinnen Noemi Schröder und Lotta Schultz. Begleitet werden die beiden von den Musikdirektoren Stephan Wipf (Gitarre), Olaf Buttler (Bass), Jody Martin (Schlagwerk) und Bernhard Schultz (Geige, Gitarre und Klavier).

Konzert und Lesung finden wie (fast) immer im Buch-Café Peter & Paula, Grütstr. 3-7, 40878 Ratingen statt.

Mit Jahresbeginn kommt ein neues Buch der ERA-Autorin Barbara Ming auf den Markt,
dessen Titel zuerst verwundert. Wer aber jemals an einer Ampel mit diesem Hinweisschild hat warten müssen, kann schnell nachempfinden, dass genau diese Wartezeit Ideengeber zum Buch geworden ist. Es geht um Gedanken, Ideen und um die Farbe Rot. Seien es Peinlichkeiten, die rot werden lassen, seien es rosarote Verliebtheiten oder blutige Enthüllungen, jeder Text bleibt der Autorin treu, sowie Barbara Ming ihrer speziellen „Schreibe“ treu bleibt. Vieles kommt als Satire daher, einiges als Notizen, als getarnte Gedichte.

Ihre Gedichte haben immer Geheimnisse, deren Sprachbilder uns dazu verführen, sie laut zu lesen. Sie stecken voller Überraschungen und selten hat man Ironie einfühlsamer erlebt.

Die Tragödchen-Band wird an diesem Abend ausnahmsweise nur Lieder spielen, die zu den ausgesuchten Gedichten und kurzen Erzählungen passen. Sie wird also urkomisch und nachdenklich zugleich daherkommen.

Ein Abend mit Tradition, denn das Tragödchen hatte eigentlich beim Literaturkreis E.R.A. vor ungefähr 15 Jahren seinen Beginn.

25.01.2018 - 20:00
Grütstr. 3-7, 40878 Ratingen
10€

Gut zu Wissen

Wer viel Zeit mit der Lektüre von Büchern und Magazinen verbringt, verlängert sein Leben um durchschnittlich 23 Monate. In einer Längsschnitt-Studie der Yale University School of Public Health wurden gut 3500 Menschen ab 50 über fast 10 Jahre begleitet. Der Überlebensvorteil von Leseratten gegenüber Nichtlesern zeigte sich bei Magazinen ab mehr als sieben Stunden Schmökerzeit pro Woche; Bücher wirkten dagegen schon lebensverlängernd, wenn die Testpersonen bis zu 3,5 Stunden pro Woche lasen. Der Grund für diesen positiven Effekt ist offensichtlich die kognitive Stimulation, die das Lesen mit sich bringt.