Die Vielfalt des Iran im Tragödchen

Am Donnerstag, dem 12.10.2017 werden ab 20 Uhr der Iran und seine Menschen literarisch und musikalisch im Mittelpunkt des Ratinger Tragödchen stehen. Gemeinsam mit der Ortsgruppe von Amnesty International wirft das Tragödchen kritische Blicke auf die aktuellen Geschehnisse . Ein kurzer Vortrag von Sascha Samadi über die Menschenrechtslage, aktuelle Informationen zu den sieben gefangenen Bahai (eine religiöse Minderheit im Iran) und kurze Rezitationen aus dem Buch „Der letzte Ausweis“ von F.M. Esfandiary werden ergänzt durch erste Einblicke in den im Frühjahr 2018 erscheinenden Iran-Reisebericht von Nadine Pungs.

Nadine Pungs ist den Tragödchen-Fans als „Directrice de la Chanson“, „Tragödchen-Marilyn“ und Moderatorin ans Herz gewachsen.

Für die Musik sorgen an diesem Abend die halb-iranische Cellistin Donja Djember, der Bass-Direktor des Tragödchen Olaf Buttler und Tragödchen-Direktor Bernhard Schultz.

12.10.2017 - 20:00
Grütstr. 3-7, 40878 Ratingen
10€

Gut zu Wissen

Wer viel Zeit mit der Lektüre von Büchern und Magazinen verbringt, verlängert sein Leben um durchschnittlich 23 Monate. In einer Längsschnitt-Studie der Yale University School of Public Health wurden gut 3500 Menschen ab 50 über fast 10 Jahre begleitet. Der Überlebensvorteil von Leseratten gegenüber Nichtlesern zeigte sich bei Magazinen ab mehr als sieben Stunden Schmökerzeit pro Woche; Bücher wirkten dagegen schon lebensverlängernd, wenn die Testpersonen bis zu 3,5 Stunden pro Woche lasen. Der Grund für diesen positiven Effekt ist offensichtlich die kognitive Stimulation, die das Lesen mit sich bringt.