Zwei Tragödchen im Café Liebevoll

Für zwei besondere Konzerte begab sich das Tragödchen-Direktorium auf die Suche nach einem außergewöhnlichen Veranstaltungsort und ist fündig geworden: Am Donnerstag, dem 11.2.2016, einen Tag nach Ascher-Mittwoch,  präsentiert das Tragödchen die Kabarett- und Musikrevue             „Im A(r)sch am Donnerstag“ im großen Saal des Café Liebevoll. Nur einen Tag später folgt am Freitag, dem 12.2. ein Konzert mit dem Axel-Fischbacher-Quartett an gleicher Stelle.

Beide Konzerte würden den räumlichen Rahmen im Buch-Café Peter & Paula, wo die Tragödchen regelmäßig Donnerstagabends stattfinden, sprengen. Darum freut sich Tragödchen-Direktor Bernhard Schultz auf das wunderschöne Ambiente in der Auermühle, wo das Café Liebevoll vor 15 Jahren eingezogen ist.

Die Musikrevue „Im Arsch am Donnerstag“ bietet Karnevalsmuffeln und den Jecken gleichermaßen einen urkomischen Abschluss der Karnvalssaison. Auf der Bühne geht wie im richtigen Leben meistens etwas schief, sonst wär es ja kein Tragödchen: „Die Liebe ist ein kleines Tier, und eines Tags läuft es fort. Man fragt im Tierheim: „Ham Se noch so eins, und dann ist keins dort“. 

 Mit von der Partie ist der Schauspieler Rolf Berg, der zusammen mit der Theaterdirektorin Susanne Cano literarische und kabarettistischeTexte rezitiert. Dazu die mitreißende Musik der Tragödchen-Band (Noemi Schröder, Nadine Pungs, Lotta Schultz und Bernhard Schultz, vocals; Stephan Wipf, Gitarre, Olaf Buttler, Bass und Jodi Martin, Drums) mit Chansons und Pop-Songs der vergangenen 100 Jahre.

Am Freitag den 12.2.2016 wird im Café Liebevoll ein Jazz-Konzert der Extraklasse mit internationaler Besetzung geboten. Der Jazz-Gitarrist Axel Fischbacher hat wieder eine Band zusammengestellt, in der jeder Musiker fasziniert und sich das Publikum uneingeschränkt dem Reiz des Neuen hingeben kann:

Der Österreicher Heinrich von Kalnein am Saxophon gehört zu den profiliertesten Musikerpersönlichkeiten des Landes. Seit 1987 Hochschullehrer in Linz und Graz, bereiste er mit verschiedenen Ensembles die USA, Russland und den fernen Osten.

Die beiden Amerikaner Charles Sammons (Kontrabass) und Eric Vaughn (Drums) zählen in ihrer Heimat zu den populärsten Jazzern und leben seit einigen Jahren in Berlin. Zahlreiche CD-, TV- und Film-Produktionen im In und Ausland zeugen von  der Kreativität und Vielseitigkeit der beiden Musiker.

 

DIE BESETZUNG: 

Heinrich von Kalnein – Saxophon

heinrichvonkalnein2_peter_purgar_0.jpgGeboren am 4.7.1960 in Baden-Baden (D), lebt seit über 25 Jahren in Österreich und gehört zu den profiliertesten Musikerpersönlichkeiten des Landes. Als Saxofonist und Flötist stilistisch nach vielen Seiten offen entwickelte er sein musikalisches Profil aus der Tradition der zeitgenössischen, vornehmlich europäischen Jazztradition. Von hier aus versucht er einen Bogen zu spannen bis hin zu Worldbeat und aktuellen Trends der neuen elektronischen Musik. Bezüglich seiner eigenen Musik stellt er fest, dass der Begriff ‚Jazz‘ für ihn mehr eine Einstellung beinhaltet, denn als Stildefinition abgrenzt. Seit seinem abgeschlossenen Hochschulstudium bei Karlheinz Miklin und Carl Drewo, Workshops mit Christoph Lauer, Oliver Lake und John Surman sowie Meisterklasse bei David Liebman arbeitet er seit 1987 als freiberuflicher Musiker, Bandleader und Solist, als Komponist und Arrangeur, sowie seit 1989 als Hochschullehrer in Linz (Bruckner Konservatorium) und Graz. Seit 2003 leitet er zusammen mit Trompeter / Komponist Horst-Michael Schaffer die JBBG - Jazz Bigband Graz. Heinrich von Kalnein bereist mit seinen eigenen Ensembles KAHIBA und HvK & THHT (The Hip Hop Tribe) sowie als Gastsolist zahlreicher Projekte regelmäßig Österreich und das gesamte benachbarte Ausland. Er gastierte in den USA, Russland und dem fernen Osten. Er war Kurator des renommierten Wiener Jazzclubs „Porgy&Bess“ und arbeitet auch als Produzent und Aufnahmeleiter. Seit 2004 leitet er eine Klasse für Saxofon Jazz sowie Flöte Jazz (IGP) am renommierten Jazzinstitut der Grazer Kunstuniversität (KUG). Zahlreiche CD-Produktionen sowie TV- und Filmproduktionen unter eigenem Namen sowie mit den Ensembles X-tra, The Quartet, Free Winds, Songlines, JBBG - Jazz Bigband Graz, dem Vienna Art Orchestra, der Peter Herbolzheimer Rhythm Combination & Brass, der Nouvelle Cuisine Bigband, dem Orchesterforum Graz, Timna Brauer, DZihan & Kamien, George Gruntz, Adelhard Roidinger sowie Harfenist Rüdiger Oppermann. Zahlreiche internationale Festivalauftritte.Er arbeitete u.a. mit Iain Ballamy, Django Bates, Bob Brookmeyer, Jay Clayton, Wayne Darling, Kurt Elling, Gil Evans, Heiner Goebbels, Jerry Granelli, Doug Hammond, John Hendricks, Peter Herbert, Peter Herborn, John Hollenbeck, Marc Johnson, Sheila Jordan, Nguyên Lê, Charlie Mariano, Bob Mintzer, Glen Moore, Christian und Wolfgang Muthspiel, the New York Voices, Simon Nabatov, Ed Neumeister, Fritz Pauer, Marc Ribot, Paquito d‘Rivera, Arkady Shilkloper, Diane Schur und dem Vokalensemble Take 6.

 

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Charles Sammons – Kontrabass

medium_l_image5-1.jpgCharles Sammons ist ein sehr bekannter amerikanischer Instrumentalist, Komponist und Dozent, der vor allem für seine innovativen Techniken und Herangehensweisen bekannt ist. Sammons spielt Kontrabass, E-Bass und Cello. Dutzende Aufnahmen im Jazz, der elektronischen Musik, Rock und Pop zeugen von seiner vielfältigen Spielweise, die fest in Traditionen verwurzelt ist. Sowohl als Solist als auch als Sideman hat Sammons mit den besten Musikern weltweit gespielt, unter anderem mit den Musikern von Parliament Funkadelic oder den Indigo Girls. Sammons musikalische Reisen haben ihn Kontrabass und Cello mit Ensembles aus dem klassischen Jazz Bereich, Americana, Latin, oder der Karibischen Musik spielen lassen. Weltweit hat Sammons auf kleinen und großen Bühnen gespielt, so auch in Stadien. In Kassel hat er auf der dokumenta(13) sein aktuelles Album eingespielt. Sammons wohnt in Berlin, wo er seiner einzigartigen musikalischen Stimme Gehör verschafft. Er arbeitet an einem Jazz-Fusion-Electronica Projekt, VSS und dem Trio Brwoden-Sholar-Sammons. Sammons ist Frontmann von Sammons´Manifest, seine Band Pocket ist eine der erfolgreichsten Funk Bands der Szene. Sammons ist außerdem ein versierter Komponist, der für Film und Theater schreibt, und er hat darüber hinaus die Alt-Materials Comprovisation gegründet. Hier werden Konzepte von Improvisation und Komposition geteilt und unterrichtet, die er im Laufe seiner musikalischen Arbeit entdeckt und erfindet. Sammons hat im Alter von 14 Jahren Komposition und Performance an der North Carolina School oft he Arts studiert. Spielerfahrung sammelte er in den Clubs von Washington DC, New York und Seattle. In North Carolina befasste er sich mit Funk und Blues, was ihn mit Blues-, Rock-, Reggae- und Jazzbands durch die USA reisen ließ. Aufgewachsen in Charlottesville, Virginia und Washington, DC lebt und spielt er nun seit fast zehn Jahren in Berlin.

 

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Eric Vaughn – Drums

medium_eric_vauhn_homepagebild.jpgEric Vaughn wuchs in Savannah/Georgia auf. 1990 ging er nach Atlanta, wo er sich schnell als Schlagzeuger und Bandleader etablierte und sein Konzept „Naked Jazz“ entwickelte. 1995 war er künstlerischer Leiter des Atlanta Jazz Festival, ein Jahr später nahm er seine erste CD auf. In Atlanta studierte er die Musik zahlreicher verschiedener Kulturen. 2008 kam er erstmals nach Berlin, wo er seit 2010 lebt und sein „Naked Jazz“-Konzept voran bringt.

Im Laufe der Jahre arbeitete Vaughn mit zahlreichen Musikerkollegen wie z.B. James Moody, Cedar Walton, Freddy Cole, Reginald Veal, Cyrus Chestnut, Russel Malone, Wycliff Gordon, Kurt Rosenwinkel, Nicolas Payton, Maurice Brown, Victor Goines, Ben Tucker Trio, Johnny O`Neal Trio, Pianist Joe Jones, Doug Carne, Freddy Hubbard, Audrey Shakir, Kelvin Sholar, Kofi Burbridge, Eddie Pizant, Teddy Adams Quintet, Life Force feat. Joe Jennings und John Fadis.

 

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Axel Fischbacher – Guitar

axel_fischbacher.jpgAxel Fischbacher, 1956 in Lübeck geboren, ist ein deutscher Jazzgitarrist, Komponist und Produzent. Er spielt im Laufe seines Lebens zahlreiche Tourneen in Europa, Kanada und den USA und tritt auf den meisten namhaften Jazzfestivals auf. Er veröffentlicht acht Alben als Bandleader, wirkt bei über 50 Tonträgeraufnahmen mit und spielt mit zeitgenössischen Jazzgrößen wie Danny Gottlieb, Mark Egan, Adam Nussbaum, Ohad Talmor, Marc Johnson, Michael Urbaniak, Joe Haider, Barney Willen, Steve Grossman, Curt Cress, Stu Goldberg, Hermeto Pascoal und Ronnie Burrage.

Axel Fischbacher ist Initiator und künstlerischer Leiter der Konzertreihen Blue Monday und Capio-Jazz (Hilden), der Jazzattack (Krefeld), sowie der Musik-Workshops Summerjazz, Vocaljazz, Crossover Bandmeeting und Guitar Meeting (Hilden). Fischbacher arbeitet abwechselnd in New York, Kanada und vielen Ländern Europas, lebte in Spanien, Österreich, der Schweiz und aktuell in Nordrhein-Westfalen. 

 

 

calendar_clock Datum & Zeit
Beginn:
11.02.2016 19:00 Uhr
Ende:
12.02.2016 19:00 Uhr
sell Eintrittspreis
15€