Jazz im Tragödchen mit Axel Fischbacher und Sophia Oster

Die junge Pianistin und Sängerin Sophia Oster wurde 1993 in Ludwigsburg geboren und erhielt im Alter von sieben Jahren ihren ersten Klavierunterricht bei der Ungarin Csilla Engmann. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Musikwettbewerbs „Jugend musiziert, sowie des Stuttgarter „Matthaes-Klavierwettbewerb“ und des Tonkünstlerverbandes.

Nach einer zehnjährigen klassischen Ausbildung begann sie sich mehr und mehr in Richtung Jazz zu bewegen und erhielt wichtige künstlerische Impulse und Anregungen von Paul Schwarz. Von 2016-2021 studierte sie Jazzklavier und -gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Buggy Braune und Ken Norris und nahm Unterricht bei international renommierten Jazzmusikerin wie Dena Derose, Chris Cheek und Bill Lohr. 

2018 war sie die erste Stipendiatin aus dem Bereich Jazz der Hamburger Franz-Wirth- Gedächtnis-Stiftung. Sie ist eine der vielversprechenden Neuerscheinungen in der deutschen Jazzszene und ist regelmäßig mit verschiedensten Projekten zu hören und stand schon mit Größen wie Nils Landgren, Adrian Cox und Jorge Rossy auf einer Bühne. 

Mit ihrer Band, dem Sophia Oster Quintett, nahm sie kürzlich ihr Debütalbum „Jubilation“ auf.

10 €

Ansgar Wallenhorst und Klaus Gutjahr - Ein Tragödchen in der Ratinger Kirche St. Peter & Paul

Bandoneon und Orgel - Eine missverstandene Liebesgeschichte

„Die Funktion des Bandoneons lag stets in der populären Musik, nahe bei den Menschen, ihren Liedern und Tänzen. Auch wenn sich nicht bestätigen lässt, dass das Bandoneon als Orgelersatz entwickelt wurde, kann man nicht abstreiten, dass es im Kirchenraum einfach wunderbar klingt!​“ (Zitat: Janine Krüger, Musikwissenschaftlerin und Autorin des Buches „Heinrich Band. Bandoneon – Die Reise eines Instruments aus dem niederrheinischen Krefeld in die Welt“). Lange Zeit wurde vermutet, dass das Bandoneon in armen Kirchengemeinden als Orgelersatz diente. Auch, wenn sich das so nicht bestätigen lässt, wagen Ansgar Wallenhorst und Klaus Gutjahr (selbst Bandoneonbauer) das Experiment und vereinen beide Instrumente in einem Konzert.

weitere Infos in Kürze.

 

15 €

Five Birds and Strings - das Axel Fischbacher Quintet mit der Kammerphilharmonie Wuppertal

Im Februar 2020 war die Uraufführung des neuen Projekts von Axel Fischbacher in Wuppertal  – FIVE BIRDS and STRINGS – das Axel Fischbacher Quintet mit der Kammerphilharmonie Wuppertal  unter der Leitung von Werner Dickel. Dieses wunderbare Projekt  kann nun als Teil der Veranstaltungsreihe Ratinger Tragödchen am 15. November im Stadttheater gesehen werden.

2016 erfüllte Axel Fischbacher sich einen Traum und widmete sich einem seiner großen Vorbilder und Giganten des Jazz: Charlie „Bird“ Parker. Die CD und LP „Five Birds – Axel Fischbacher Quintet plays Charlie Parker“, mit eigenen Interpretationen bekannter Charlie Parker Kompositionen, wurde eine Erfolgsgeschichte. Mit Fischbacher an der Gitarre, Denis Gäbel am Saxophon, Matthias Bergmann am Flügelhorn, Nico Brandenburg am Kontrabass und Tim Dudek an den Drums, folgten viele Konzerte und Tourneen; es hagelte Lobeshymnen von der Fachpresse.

Nach und nach entstand die Idee für ein weiteres, ganz besonderes Album – ebenfalls im Sinne Parkers, der 1950 sein Album „Charlie Parker with Strings“ veröffentlichte: Eine eigene Komposition für Jazz-Quintett und Streichorchester.

Schnell konnte Axel Fischbacher Werner Dickel, den künstlerischen Leiter der Kammerphilharmonie Wuppertal und Professor für Viola und Kammermusik und sein Streichorchester, für das Projekt begeistern. In früheren Jahren war Dickel langjähriges Mitglied des „Chamber Orchestra of Europe“ und des „Ensemble Modern“. Er arbeitet freiberuflich als Kammermusiker und Dirigent, ist Mitglied des „Uriel-Quartetts“ und war 20 Jahre lang künstlerischer Leiter der Konzertreihe "Musik auf dem Cronenberg".

Im Sinne Charlie Parkers – aber ohne ihn zu kopieren und deutlich in die heutige Zeit gerückt – schreibt Fischbacher ganz neue Kompositionen, die die Qualitäten eines Jazz-Quintets und eines 9-köpfigen Streichorchesters in vollem Umfang ausschöpften, ohne Klischees zu bedienen:

Die Solisten der Band verschmelzen mit dem Orchestersound, arrangierte und improvisierte Melodie-Linien klingen parallel. Die Ensembles vermischen ihre Rollen, tauschen sie gar zeitweise und verschmelzen in einem wunderbaren Gesamtklangbild:

Im Januar 2020 erschien die „FIVE BIRDS and Strings“ – natürlich stilgerecht auf CD und Vinyl.

25 €

Roger Tristao Adao - Danza Andaluza

Es erklingt Musik von Gaspar Sanz, Luys Milan, Isaac Albeníz, Enrique Granados und Francisco Tarrega. In diesem Konzert werden feurige Tänze des 19. Jahrhunderts den verträumten Pavanen und Fantasien des goldenen Zeitalters gegenübergestellt, das in Spanien auf die Entdeckung (und Ausbeutung) des amerikanischen Kontinents folgte. Auch die Musik erlebte eine Blütezeit. Viele der noch heute gespielten Melodien stammen aus der Mitte dieses glorreichen 16. Jahrhunderts. Im 19. Jahrhundert versuchten spanische Komponisten eine nationaltypische Musik zu schaffen. Sie bezogen ihre Anregungen aus der Volksmusik.

Die ursprünglich improvisierten Tänze fanden durch Bearbeitungen wie (u.a.) von Isaac Albeníz, Enrique Granados oder Francisco Tarrega Eingang in die klassische Musik, die nichts von der rhythmischen Kraft und dem ursprünglichen Zauber des Flamenco verloren haben.Der Spannungsbogen dieses kontrastreichen Programms reicht von zarter Melancholie bis zu feurigen Rhythmen.

10 €

Jazz im Tragödchen mit Axel Fischbacher und Elisabeth Lohninger

Rund um das Axel Fischbacher Trio herrscht reges Treiben. Mal wird die Kernformation um den Gitarristen mit einem Streichorchester erweitert, mal wird mit Bläsern oder Sängern musiziert. Und manchmal eben auch einfach "nur" im Trio - so wie auf der neuen Platte, „Bebop Sketches“. Traditionelles, Grooviges und Experimentelles - all das ist bei einem Konzert der drei Ausnahmemusiker zu hören, je nachdem, was der Song braucht, um abzuheben. Und das ist genau die Schiene, auf der sich auch die austro-amerikanische Sängerin Elisabeth Lohninger wohlfühlt. Als hochaktive Künstlerin mit 13 veröffentlichten Alben, liebt sie es, Worte und Töne mit Leben zu füllen. Song ist Gospel. Was der Musik in diesem Moment am besten dient, ist der richtige Weg.

Langjährig befreundet, freuen sich Axel und Elisabeth diesen Herbst erstmalig gemeinsam in dieser Formation unterwegs zu sein. Und wenn zwei musikalische Power Houses wie die beiden aufeinander treffen, ist eines glasklar: Es wird spannend!

Elisabeth Lohninger - Vocals

Axel Fischbacher - Gitarre

Nico Brandenburg - Kontrabass

Tim Dudek - Drums

 

 

10 €

Nadia Meroni im Tragödchen - Hommage an Mikis Theodorakis

Mikis Theodorakis war ein griechischer Komponist, Schriftsteller und Politiker. In seiner Heimat wird er als Volksheld verehrt. Er wurde in Galatas bei Chania auf Kreta beigesetzt. Theodorakis war einer der bekanntesten griechischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Besonders seine Filmmusiken zu Alexis Sorbas (mit Sirtaki), Z und Serpico sowie die Vertonung des Canto General nach Versen von Pablo Neruda machten ihn weltweit bekannt. Zu seinem mehr als 1000 Werke umfassenden Schaffen zählen symphonische Kompositionen und eine Vielzahl von Liedern. Darüber hinaus wurde er durch sein politisches Engagement bekannt.

 

10 €

Amnesty International Ratingen und Sedaa im Ratinger Tragödchen

Ein mongolischer Abend mit Sedaa und Amnesty International.

'Sedaa' bedeutet im Persischen 'Stimme' und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ganzen.

Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar - bekannt durch die Gruppe Transmongolia - und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.

Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge - erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur und die perligen Töne des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts verschmelzen zusammen mit pulsierenden orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen.

10 €