Hans Blues & Boogie

Mitte der 50er Jahre gründete HANS BLUES & BOOGIE (Jahrgang 1940) eine
Skiffle-Group im heimatlichen Hamburg. Bei kleineren Auftritten erlebt er schon damals die packende Live-Atmosphäre. Bald geht die Entwicklung in Richtung Dixieland-Jazz. Club-Engagements in der Hansestadt folgen. Seine viersaitige Gitarre ermöglicht HANS auch Versuche mit Blues und Folk in St. Pauli. 1959 macht er erste Auslandserfahrungen mit - unerlaubter - Straßenmusik in Amsterdam, Liége und Paris. Bis Sommer 1960 tritt HANS in Hamburg regelmäßig solo und mit Band auf.

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Joscho Stephan und Kai Heumann

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Joscho Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt.

Dabei gelingt es ihm wie kein anderer die legendäre Musik des Gypsy Swings neu zu interpretieren ohne seine künstlerischen Wurzeln zu verleugnen. In seiner jungen Karriere hat er sich nach fünf CDs und einer DVD mit phantasievollen Gypsy-Swing-Versionen und Interpretationen in die internationale Spitze des Gypsy Swing gespielt. Dabei zeigt sich der Virtuose auf seiner Maccaferri-Gitarre als origineller Interpret und phantastischer Solist, der mit explosiver Dynamik, feinsten Nuancen und überraschenden Phrasierungen seinen Ruf als origineller Neuerer des Genres festigt. 

In der Presse wird der junge Musiker immer wieder begeistert gefeiert. Sein Debüt „Swinging Strings“ wurde vom amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ zur CD des Monats gekürt. Das renommierte „Acoustic Guitar Magazine“ feiert Joscho Stephan als Gitarristen für die Zukunft der Gypsy Jazzgitarre. Denn Joscho Stephan versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen heraus zu ragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Pop liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen.

Kai Heumann gilt hierzulande als einer der besten Latinogitarristen. 2003 gründete Kai Heumann sein "Proyecto Guitarra Latina", das vom Start weg für Furore sorgte. Es ist eine Formation aus Meisterinterpreten der südamerikanischen Musik, deren Mitglieder aus Cuba, Argentinien, Brasilien, El Salvador und Deutschland kommen. 2006 traten sie auf der weltweit größten Musikmesse in Frankfurt als Haupt-Act auf.

Kai Heumann's stilistische Bandbreite ist sehr weit gefächert. Er entführt das Publikum auf eine atemberaubende, künstlerisch anspruchsvolle, spannende und höchst unterhaltsame "Reise um die Welt". Ob der erfahrene Studio-, Session-, und Konzert-Gitarrist nun Jazz im Stile eines Joe Pass, Gypsy-Jazz á la Django Reinhardt, Klassik wie Andrés Segovia oder brasilianisches von Powell, Jobim und Heitor-Lobos argentinische Tangos oder Salsa spielt,- Kai Heumann verzaubert seine Zuhörer mit einer unbändigen Spielfreude, spieltechnischen Brillianz und Lust an der Improvisation.

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Premiere der Sonntags - Matinéen mit Rolf Berg

Kurt Tucholsky - Der Mensch und andere Merkwürdigkeiten

Zusammen mit dem begnadeten Jazzgitarristen Axel Fischbacher präsentiert Rolf Berg sein neues Tucholsky Programm. Bis heute haben seine Texte nichts an Scharfzüngigkeit und Genauigkeit verloren.

Kaum ein anderer Schriftsteller hat so genau den Menschen, den Deutschen und sein politisches Umfeld beobachtet und so bleiben seine Texte und Lieder bis heute aktuell.

Freuen sie sich auf einen Vergnüglichen, bissigen Morgen untermalt mit kongenialen Kompositionen von Axel Fischbacher.

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Sedaa - Mongolei trifft Orient

Mongolian meets Oriental

Am Donnerstag, dem 24.9.2015 präsentiert das Tragödchen eines seiner Highlights: die mongolisch-iranische Folkgruppe „Sedaa“. Beginn des Konzerts ist wie immer um 20 Uhr im Buch-Café Peter & Paula, Grütstr. 3-7, 40878 Ratingen. Das für die Tragödchen-Fans Überraschende an den bisherigen Auftritten des Quartetts war das Zusammenbringen von Folklore, Pop- und traditioneller Musik.

Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar - bekannt durch die Gruppe Transmongolia - und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.
Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge - erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur und die perligen Töne des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts verschmelzen zusammen mit pulsierenden orientali schen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen.  

Omid Bhadori lernte 2004 auf einem Festival die mongolische Musikgruppe Transmongolia kennen. Daraus wurden gemeinsame Konzerte und es entstanden bis heute drei CDs. Die Einfachheit und die Magie dieser Musik, die sehr auf das Spielen mit Obertönen ausgelegt ist, findet er faszinierend. Er wünschte sich, die orientalische mit der mongolischen Musik zusammenzubringen, und so gründete er die Musikgruppe Sedaa.

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Ingo Insterburg im Stadttheater

Das Ratinger Tragödchen präsentiert zum Herbstanfang (Do, 17.9.14, 20 Uhr) das Comeback des Jahres: Ingo Insterburg von der legendären Comedy-Truppe Insterburg & Co. gibt im Ratinger Tragödchen ein Konzert mit dem in den 70er und 80er Jahren ebenso erfolgreichen Black, der mit seinem Partner Schobert die deutschen Kleinkunstpreise abräumte.

Sowohl Insterburg & Co. als auch Schobert & Black füllten die größten Konzerthallen. Jetzt gibt es also zum zweiten Mal die Chance, sie zusammen zu erleben.
Ingo Insterburg, 80 Jahre jung fit wie eh und je riss im Frühjahr bei seinem Tragödchen-Auftritt das Publikum von den Sitzen und präsentiert in seiner typischen Art musikalische Kalauer, brilliert aber auch als virtuoser Musiker auf fast 20 (teilweise selbstgebauten) Instrumenten. Aus seiner Raucher- und Trinker- Lyrik hat der eingefleischte Vegetarier immer die passende (über-) lebensnotwendige Weisheit für seine Gäste parat.
Ende der 50iger Jahre lebte Insterburg einige Monate mit dem Schauspieler Klaus Kinski in einer WG zusammen. Beide gaben gemeinsam einige Konzerte (Kinski und Guitar Ingo). 1967 gründete er mit Karl Dall, Jürgen Barz und Peter Ehlebracht die Musikgruppe INSTERBURG & CO. Die Gruppe trennte sich aufgrund zu zahlreicher Auftritte und Tourneestress, 1979.

Der Black war bereits mehrere Male im Tragödchen.
Es war ein weiter Weg vom „Höheren Blödsinn“ des Duos „Schobert und Black“ bis zum tieferen Sinn von „Weitersagen“, dem zweiten Soloalbum von Lothar „BLACK“ Lechleiter. 2008 erschien sein erstes Soloalbum „Meschugge“. Im vergangenen Jahr veröffentlichte der Black zusammen mit Jürgen von der Lippe das Weihnachts-Hörbuch „Kerzilein – Kann denn Weihnacht´Sünde sein?“
BLACK ist ein bisschen was von allem: Liedermacher, Volkssänger, Rezitator, Kabarettist, Komödiant, und zudem auch noch ein unvergleichlicher Sänger. Ein politischer Liedermacher also, aber keiner mit pädagogischem Zeigefinger. Kritisch, aber nicht vordergründig plakativ, sondern tiefgründig-humorvoll.
Seine Themen sind die großen und kleinen Aufreger aus Politik und Alltag, mal tragikomisch, mal angemessen zynisch und manchmal auch komödiantisch in Liedern.
Der Vorverkauf beginnt ab sofort im Buch-Café Peter & Paula zum Preis von 15,- € (ermäßigt 10,- €)

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