Konzert mit dem Tragödchen-Ensemble im Spiegelsaal
Special Oldie: Bürgermeister Klaus Konrad Pesch
Wegen der großen Nachfrage muss das Sommer-Konzert des Tragödchens am 22. Juni umziehen. Das Konzert findet im Spiegelsaal des Ratinger Brauhauses, Bahnstraße, statt und beginnt wie geplant um 20 Uhr. Eine Premiere, denn zum ersten Mal gastiert das Tragödchen, an dem Ort, wo das Ratinger Altbier gebraut und ausgeschenkt wird. Eigentlich überfällig, denn in der Grütstraße, in der das Tragödchen im Buch-Café Peter & Paula zu Hause ist, wurde früher das Grüt hergestellt, der notwendige Kräuterzusatz für das historische Ratinger Bier. Neu für Tragödchen-Fans: wer möchte kann vor und nach dem Konzert rustikal futtern, denn das Brauhaus wird gerühmt für seinen zünftigen Rostbraten und „Himmel und Ääd“ an hellen Tischen neben dem Braukessel.
Die Tragödchen-Band präsentiert dazu Sommer-Hits von den 70er- Jahre bis heute, und das auf umwerfend komische Weise.
Mit von der Partie: Bürgermeister Klaus Konrad Pesch. Nicht sein erster Auftritt im Tragödchen: auf youtube kann man sein gemeinsames Erscheinen mit Vorgänger Harald Birkenkamp bewundern.
Die musikalische Reise beginnt „In the Summertime“ (Mungo Jerry). Mit den Eagles beziehen die Tragödianten die Suite im „Hotel California“, dort liegt ja bekanntlich „Love (is) in the Air“ (John Paul Young). Bald erreicht das „Fever“ den Höhepunkt, alle „wanna be loved by you“ und nach „Hot Love“ von T.Rex herrscht endlich „Calm after the storm“ (The Common Linnets). Der Nachtisch wird „aber mit Sahne“ von Udo Jürgens kredenzt, manchmal muss man(n) es doch „Sein lassen“ (LSE), oder seinen Weg gehen (Aerosmith), vielleicht „Nach Hamburg“ (Hannes Wader), ins „Salambo“ (Klaus Hoffmann) auf die „Große Freiheit“ (Hannes Wader). Vielleicht bleiben wir aber auch einfach „Da Da da“ (Trio), nehmen einen „Cowboy als Mann“ (Gitte), vielleicht aber auch nicht, denn „So schön kann doch kein Mann sein“ (schon wieder Gitte, denn die weiß auch nicht, was sie will). Genau wie Udo Lindenberg („Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre“. Alle „Heroes“ verarbeitet, bleibt noch die Frage „Que sera?“. Die Antwort weiß natürlich nur der Wind, wir klopfen mal ans Himmelstor (Bob Dylan), keine Jungfrauen weit und b(e)reit, aber Edith Piaf macht auf und trällert „La vie en rose“.
Und das alles wird vielstimmig vom Tragödchen-Direktorium präsentiert, das schon im Frühjahr mit seinen Musik-Revuen das Publikum mitgerissen, von den Hockern gehauen und zum Kochen gebracht hat: Klaus Konrad Pesch und Bernhard Schultz liefern die literarische Moderation , die Band mit Lotta Schultz, Noemi Schroeder (Gesang und Chor), Olli von Ollcore (Gesang, Gitarre, Ukulele), Bernhard Schultz (Gesang, Gitarre, Klavier), Stephan Wipf (Gitarre), Olaf Buttler (Bass) und Jody Martin (Schlagzeug) nehmen allein schon viel Raum ein, deshalb rechtzeitig anmelden.