Mascha Kaléko - Mein Lied geht weiter
Die Gedichte von Mascha Kaléko sind melancholisch und erzählen doch von einem großen Lebenswillen. Berührend und voller Lebensweisheiten.
Die Gedichte von Mascha Kaléko sind melancholisch und erzählen doch von einem großen Lebenswillen. Berührend und voller Lebensweisheiten.
Wieder eine spektakuläre Premiere im Tragödchen:
Mit Ignaz Netzer kommt am Donnerstag, 26.10.2017 um 20 Uhr der Gewinner des German Blues Award 2015 ins Tragödchen (Buch-Café Peter & Paula, Grütstr. 3-7). Seine neue Solo-CD „When the Music is over“ mit ausschließlich Eigenkompositionen wurde im Juni 2015 nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Ignaz Netzer ist der lebende Beweis für das, was Musikwissenschaftler schon längst vermuteten: Der Blues kommt aus dem Schwabenland!! So urteilte jüngst die „Heilbronner Stimme“, dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis wegen ihm Mississippi-Raddampfer auf dem Neckar gesichtet werden. Und der „Saaner Anzeiger“ aus der Schweiz urteilte:
„Der weißeste Schwarze von ganz Deutschland.“
Er gründete im zarten Alter von 13 Jahren seine erste Band und gilt heute als der klassische Bluessänger Deutschlands. Seit 1971 gab er weit mehr als 2500 Konzerte in vielen Ländern Europas, u.a. mit Blueslegenden wie Alexis Korner, Champion Jack Dupree, Louisiana Red oder genreübergreifend mit Barbara Dennerlein und Gerhard Polt. Er veröffentlichte 16 Tonträger und eine DVD.
Sehr publikumsnah und augenzwinkernd humorvoll vermittelt Ignaz Netzer Einblicke in die faszinierende Welt schwarzer Musik: Sein Soloprogramm darf man als Crossover-Projekt bezeichnen: Blues, Folk, Ragtime und Gospel nehmen genauso Raum ein wie seine sensiblen, eigenwilligen Eigenkompositionen.
Den Sänger, Gitarristen, Harpspieler, Liedermacher und Entertainer bezeichnete das Fachmagazin JAZZ Podium als „Großmeister des klassischen Blues“ die Süddeutsche nannte ihn gar „Bluesmagier“.
Nahkampf-Entertainerin LaMinga bringt den Pianisten Andreas „Der Hirsch“ Hirschmann und Martell „Der Hammer“ Beigang an den Drums mit ins Peter & Paula. Die Zuschauer erwartet eine wilde Mischung aus Live-Musik, Video-Einspielern und interaktiven Massnahmen wie zum Beispiel einem Volkslieder-Quiz oder einem Kanon-Workshop. Die große Samstag Abend Unterhaltungsshow ist zurück … ja, an einem Donnerstag.
Weitere Infos zu Save the German Liedgut findet ihr hier.
Das Tragödchen-Ensemble präsentiert Rock- und Pop-Klassiker der vergangenen 50 Jahre auf umwerfend komische Weise und das alles zusammen mit dem Publikum. Denn: die Songtexte erscheinen auf der interaktiven Tragödchen-Multimedia-Power-Point- Prezi-Flip-Chart.
Die musikalische Reise beginnt „In the Summertime“ (Mungo Jerry). Mit den Eagles beziehen die Tragödianten die Suite im „Hotel California“, dort liegt ja bekanntlich „Love (is) in the Air“ (John Paul Young). Bald erreicht das „Fever“ den Höhepunkt, alle „wanna be loved by you“ und nach „Hot Love“ von T.Rex herrscht endlich „Calm after the storm“ (The Common Linnets). Der Nachtisch wird „aber mit Sahne“ von Udo Jürgens kredenzt, manchmal muss man(n) es doch „Sein lassen“ (LSE), oder seinen Weg gehen (Aerosmith), vielleicht „Nach Hamburg“ (Hannes Wader), ins „Salambo“ (Klaus Hoffmann) auf die „Große Freiheit“ (Hannes Wader). Vielleicht bleiben wir aber auch einfach „Da Da da“ (Trio), nehmen einen „Cowboy als Mann“ (Gitte), vielleicht aber auch nicht, denn „So schön kann doch kein Mann sein“ (schon wieder Gitte, denn die weiß auch nicht, was sie will). Genau wie Udo Lindenberg („Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre“). Alle „Heroes“ verarbeitet, bleibt noch die Frage „Que sera?“. Die Antwort weiß natürlich nur der Wind, wir klopfen mal ans Himmelstor (Bob Dylan), keine Jungfrauen weit und b(e)reit, aber Edith Piaf macht auf und trällert „Non, je ne regrette rien“.
Vielleicht kommt aber alles auch ganz anders.
Und das alles wird vielstimmig vom Tragödchen-Direktorium präsentiert, das im vergangenen Jahr mit seinen Musik-Revuen das Publikum mitgerissen, von den Hockern gehauen und zum Kochen gebracht hat: Nadine Pungs und Bernhard Schultz liefern die literarische Moderation , die Band mit Lotta Schultz, Noemi Schroeder , Nadine Pungs(Gesang und Chor), Olli von Ollcore (Gesang, Gitarre, Ukulele), Bernhard Schultz (Gesang, Gitarre, Klavier), Stephan Wipf (Gitarre), Olaf Buttler (Bass) und Jody Martin (Schlagzeug) sorgen für den nötigen Schwung. Denn Platz zum Tanzen ist im Freizeithaus West auch. Also: Tragödchen goes West!
Am Donnerstag, dem 12.10.2017 werden ab 20 Uhr der Iran und seine Menschen literarisch und musikalisch im Mittelpunkt des Ratinger Tragödchen stehen. Gemeinsam mit der Ortsgruppe von Amnesty International wirft das Tragödchen kritische Blicke auf die aktuellen Geschehnisse . Ein kurzer Vortrag von Sascha Samadi über die Menschenrechtslage, aktuelle Informationen zu den sieben gefangenen Bahai (eine religiöse Minderheit im Iran) und kurze Rezitationen aus dem Buch „Der letzte Ausweis“ von F.M. Esfandiary werden ergänzt durch erste Einblicke in den im Frühjahr 2018 erscheinenden Iran-Reisebericht von Nadine Pungs.
Nadine Pungs ist den Tragödchen-Fans als „Directrice de la Chanson“, „Tragödchen-Marilyn“ und Moderatorin ans Herz gewachsen.
Für die Musik sorgen an diesem Abend die halb-iranische Cellistin Donja Djember, der Bass-Direktor des Tragödchen Olaf Buttler und Tragödchen-Direktor Bernhard Schultz.
Am Mittwoch den 11.10.2017 findet im ZAR wieder einmal ein gemütlicher Lieder- und Literaturnachmittag statt. Weitere Infos zum genauen Programm folgt in Kürze.
Weitere Infos zu der Veranstaltung folgen in Kürze! Wer schon mal vorab ein paar Infos zu Kai Heumann haben möchte, findet diese hier.
Das Tragödchen-Ensemble startet am Donnerstag, 21.9.2017 zur Tag- und Nachtgleiche die Jubiläumssaison zum 10. Tragödchenjahr mit einem abwechslungsreichen Musik- und Literaturprogramm.
Alles wird vielstimmig vom Tragödchen-Direktorium präsentiert, das schon im Frühjahr mit seinen Musik-Revuen das Publikum mitgerissen, von den Hockern gehauen und zum Kochen gebracht hat: Bernhard Schultz präsentiert die literarische Sensation des Herbstes , die Band mit Lotta Schultz, Nadine Pungs, Noemi Schroeder (Gesang und Chor), Olli von Ollcore (Gesang, Gitarre, Ukulele), Pierre Wrobbel (Gitarre), Stephan Wipf (Percussion), Olaf Buttler (Bass) und Jody Martin (Schlagzeug) nehmen viel Raum ein, deshalb rechtzeitig anmelden.
Geboten wird von der Band das bewährte tragisch-musikalische Durcheinander mit Songs von Aerosmith, Thommie Bayer, Common Linnets, Gitte, Klaus Hoffmann, Dota Kehr und die Stadtpiraten, Anett Louisan, Snow Patrol, T.Rex uns Hannes Wader.
Die angekündigte literarische Sensation ist eine achtbändige Gesamtausgabe mit allen Texten und Liedern von dem vor einigen Jahren verstorbenen Kabarettisten Hanns-Dieter Hüsch.
Der Band „Das Gemüt is ausschlaggebend. Alles andere is dumme Quatsch“ enthält die urkomischen Niederrhein-Texte, „ … dass die Erziehung seiner Kinder eine völlig verfahrene war“ die Hagenbuch-Texte, „Ich sing für die Verrückten“ Lieder und die poetischen Texte, „Ich habe nichts mehr nachzutragen“ die chiristlichen Texte, „Denn in jeder Leiche ist ein Kind versteckt“ die kabarettistischen Texte, „so dass sich die Landpfleger sehr verwundern“ die politischen Texte, „Gemacht aus Bauern- und Beamtenschwäche“ die autobiographischen Texte und als letztes mit Erscheinungstermin im Herbst beinhaltet der Titel „am allerliebsten ist mir eine gewisse Herzensbildung“ die Interviews.
Hüschs Anfänge beim Studentenkabarett reichen zurück in die Zeit vor der Währungsunion. So lange, so zäh und mit so wunderbar eigensinnigem Sendungsbewusstsein ist kein anderer satirischer „Kleinkünstler“ durch Deutschland getingelt. In einer Unzahl von Tourneen hat er als Alleinunterhalter mehreren Publikumsgenerationen mit dem Witz der Vernunft heimgeleuchtet. Nicht der politischen Aktualität jagte er nach, seine Domäne als Bänkelsänger und Entertainer mit der Orgel war das Tragikomische des Alltäglichen. Er haderte mit der Dummheit der Menschen, weil er sie liebte, deshalb nannte er sich einen philosophischen Clown. Sein letzte Soloprogramm hieß voller Zuversicht: „Wir sehen uns wieder“.
Und wenn am Donnerstag ab 20 Uhr Tragödchen-Direktor Bernhard Schultz im Buch-Café Peter & Paula (Grütstr. 3-7) aus den schon erschienenen sieben Bänden je einen Text „rezitiert“ , wird dieses „Wir sehen uns wieder“ ein wenig wahr.
Am Donnerstag, 14.9.2017 kehrt eines der musikalischen Highlights der letzten Jahre zurück ins Ratinger Tragödchen: die durch die ganze Welt tourenden und auf allen Weltmusik-Festivals präsenten Musiker von „Sedaa“. Anders als bei den letzten beiden Konzerten sind sie wieder komplett, denn da traten sie als Trio auf.
"Sedaa" bedeutet im Persischen "Stimme" und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ganzen.
Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar - bekannt durch die Gruppe Transmongolia - und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.
Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge - erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur und die perligen Töne des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts verschmelzen zusammen mit pulsierenden orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen.
Omid Bahadori lernte 2004 auf einem Festival die mongolische Musikgruppe Transmongolia kennen. Die Musiker verstanden sich auf Anhieb. Daraus wurden gemeinsame Konzerte und es entstanden bis heute drei CDs. Damit eröffneten sich für Omid Bahadori, der selbst mehrere Jazz-Cd´s, u.a. mit Til Brönner veröffentlicht hat, neue Dimensionen für seine Musik. Die Einfachheit und die Magie dieser Musik, die sehr auf das Spielen mit Obertönen ausgelegt wird, ist faszinierend. Er wünschte sich, die orientalische mit der mongolischen Musik zusammenzubringen, und so gründete er die Musikgruppe Sedaa.
Zum Tragödchen Saisonstart in das Jubiläumsjahr sorgt die Ratinger Party-Band „Weitsicht“ für gute Laune im Buch-Café Peter & Paula, Grütstraße 3-7. Ab 20 Uhr darf mitgesungen und gewippt werden.
Zu Rock- und Pop-Klassikern aus 30 Jahren Musikgeschichte von Albert Hammond („It never rains in Southern California“), Creedence Clearwater Revival („Proud Mary“), Bob Dylan („Mighty Quinn“ und „It´all over now, Baby Blue“), Eric Clapton („Long tall Sally“), Sting („English Men in New York“), bis Westernhagen („Mit 18“ und „Willenlos“) u.v.a. gesellen sich einige Tragödchen-Hits, bei denen Lotta und Bernhard Schultz kurzsichtig dazustoßen.
Weitsichtig präsentieren sich Achim Egenberger (Gesang, Gitarre), Manuela Egenberger (Gesang, Percussion), Sabine Kass (Gesang, Saxophon), Ton Kass (Keyboards), Markus Sondermann (Schlagzeug) und Christian Stüdemann (Bass).