Sedaa

 

Sedaa bedeutet im Persischen Stimme und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ganzen.

Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.

Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge – erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt.

Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur verschmelzen zusammen mit pulsierenden orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen.

Nominierungen:

Usbekistan - Samarkand Festival "Sharq Taronalari" Award of Minister of Culture 2015 Gewinner des Bundeswettbewerbs "Creole" in Rudolstadt 2014/15

Gewinner des Musikwettbewerbs "Creole Nord" 2013/14

Nominiert für den "22.Folkfrühling" in Plauen 2013

Oberschwäbische Kleinkunstpreis "Kupferle" 2012

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Martin Timm - Haiku fotografieren

Der deutsche Fotokünstler Martin Timm geht mit seiner Fotografie unkonventionelle Wege. Timm, der in Ratingen, in der Nähe von Düsseldorf lebt, setzt nicht nur eigene künstlerische Projekte um, die bisher in zahlreichen Werkschauen zu sehen waren, sondern vermittelt sein Wissen auch als Dozent im Rahmen von Fotografie-Workshops. Sein Erfindungsreichtum im Hinblick auf die Entwicklung und Umsetzung neuartiger Themen ist groß, und beruht in erster Linie auf der Gabe, abseits bekannter und tradierter Schemata zu denken und zu fotografieren.

Die traditionelle japanische Gedichtform Haiku besteht üblicherweise aus drei Zeilen aneinandergereihter Wörter, die Konkretheit und den Bezug auf die Gegenwart widerspiegeln sollen. In diesen kurzen Texten wird nie alles gesagt, sondern soll sich im Zusammenhang erschließen. Das Resultat sind offene Texte, die sich erst im Erleben des Lesers vervollständigen.

Begleitet wird der Künstler durch das Ratinger Tragödchen-Ensemble.

Weitere Informationen folgen!

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Der Black & Matthias

… und zwar am 17.11.2016 ab 20 Uhr im Buch-Café Peter & Paula, Grütstraße 3-7. Begleitet wird der Black zum ersten Mal von dem Gitarristen Matthias Bardong.

„Der Black singt“ lautet der Titel seiner neuen Solo CD. Das ist so schlicht in der Formulierung wie zutreffend in der Aussage. Denn das tut Der Black gern, das tut er phantastisch und das schon seit Jahrzehnten. In den 1970er und 1980er Jahren bildete er die eine Hälfte des legendären Gesangs-Duos Schobert & Black, das eine Blödelwelle der Begeisterung auslöste.

Die beiden Barden magnetisierten Hunderttausende von Konzertbesuchern und gehörten zu den wenigen Acts der damaligen Liedermacherszene, deren Songs sogar den Sprung in die Hitparaden schafften. Hits wie „Die Reifeprüfung“, „Das Holzwollschnitzelwerk“ und der „Greisinnenmörder vom Teufelsmoor“ machten sie in Deutschland weltberühmt.

Ende der 80er zog sich Der Black aus dem Showgeschäft zurück, um unter dem Künstlernamen Lothar Lechleiter eine Verlagskarriere zu starten als mobiler Provider faltbarer Straßenpläne (eine Art Navy-System, allerdings nur in 2-D, aber dafür ohne die nervige Plapperstimme.

Im Jahr 2008 erlitt er einen Anfall akuter Carpendalelitis und feierte sein Comeback. Er tauschte Faltpläne gegen Gitarre und ging dahin zurück, wo er hingehörte: auf die Bühne und seitdem auch ins Ratinger Tragödchen. Hier stellte er auch schon seine beiden ersten Solo-CD´s  „Meschugge“ und „Weitersagen“ vor. Sicherlich bringt er in der schönen Voradventszeit auch seine Weihnachts-CD „Kerzilein“mit, die er 2012 zusammen mit Jürgen von der Lippe aufgenommen hat.

Begleiten wird ihn an diesem Abend der Gitarrist Matthias Bardong.

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Axel Fischbacher

 

 

 

Joerg Widmoser – Violine

Axel Fischbacher  - Guitar

Stefan Rademacher – E-Bass

Kurt Billker – Drums

Axel Fischbacher, 1956 in Lübeck geboren, ist ein deutscher Jazzgitarrist, Komponist und Produzent. Er spielt im Laufe seines Lebens zahlreiche Tourneen in Europa, Kanada und den USA und tritt auf den meisten namhaften Jazzfestivals auf. Er veröffentlicht acht Alben als Bandleader, wirkt bei über 50 Tonträgeraufnahmen mit und spielt mit zeitgenössischen Jazzgrößen wie Danny Gottlieb, Mark Egan, Adam Nussbaum, Ohad Talmor, Marc Johnson, Michael Urbaniak, Joe Haider, Barney Willen, Steve Grossman, Curt Cress, Stu Goldberg, Hermeto Pascoal und Ronnie Burrage.

Axel Fischbacher ist Initiator und künstlerischer Leiter der Konzertreihen Blue Monday und Capio-Jazz (Hilden), der Jazzattack (Krefeld), sowie der Musik-Workshops Summerjazz, Vocaljazz, Crossover und Guitar Meeting (Hilden). Fischbacher arbeitet abwechselnd in New York, Kanada und vielen Ländern Europas, lebte in Spanien, Österreich, der Schweiz und aktuell in Hilden, Nordrhein-Westfalen.

Weitere Infos in Kürze und unter http://www.axelfischbacher.com/index.html

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Essener Gitarrenduo B. Steinmann und Stefan Loos

Am Donnerstag, dem 10.11.2016 steht erstmals das Essener Gitarren-Duo auf der Bühne des Ratinger Tragödchen. Seit über 25 Jahren stehen Bernd Steinmann und Stefan Loos gemeinsam auf der Bühne.

Neben berühmten spanischen Melodien und traditionellem Flamenco werden die beiden Musiker auch Ihre Auftragskomposition der Stiftung Berliner Mauer „09.November 1989 Der Mauerfall“ aufführen. Bernd Steinmanns Lehrbuch „Die Flamencogitarre„ wurde mit dem Deutschen Musik Editions – Preis ausgezeichnet.

 

Im literarischen Teil stellt Bernhard Schultz das Buch „Vote for Victoria“ von Antje Schrupp über die erste amerikanische Prasidentschaftskandidatin Victoria Woodhull vor.

 

Über Hillary Clintons Vorgängerin darf man eines getrost sagen: Sie stammte nicht aus dem politischen Establishment. Vielmehr stammte sie aus der Gosse: Victoria Woodhulls Familie war ein vagabundierender Clan, der sich mit Quacksalberei über Wasser hielt und seine Töchter anschaffen schickte. Die hübsche junge Frau mit dem scharfen Verstand schlug selbst daraus Kapital. Bald war sie eine der schillerndsten Figur im New Yorker Rotlichtmilieu. Als ein Kunde ihr Kursmanipulationen verriet, kaufte sie Börsenaktien - und wurde über Nacht reich. Doch Victoria wollte mehr: Sie wurde die erste Brokerin der Wall Street. Sie war Sozialistin, Feministin, Verlegerin, schrieb über Politik, Sex und Freie Liebe.

1872 kandidierte Victoria Woodhull als erste Frau für das Amt des amerikanischen Präsidenten - knapp fünfzig Jahre vor Einführung des Frauenwahlrechts! Sie war eben eine, die fand, Frauen sollten nicht lange fragen, was sie dürfen, sondern tun, was der Freiheit dient.

Abschließend wird der Tragödchen-Direktor als Donald Trump das amerikanische Wahlergebnis kommentieren.

 

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Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden

Tragödchen-Matinée mit Rolf Berg, Susanne Cano, Noemi Schröder, Nadine Pungs, Lotta Schultz, Stephan Wipf und Bernhard Schultz

Am Sonntag, 6.11.2016 um 11 Uhr präsentiert das Ratinger Tragödchen wieder ein literarisch-musikalisches Programm. Literarisch steht der Roman „Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden“ von Per J. Andersson im Mittelpunkt.

Lesen werden aus der zauberhaften  Liebesgeschichte der Schauspieler Rolf Berg, Susanne Cano und Bernhard Schultz:

Die Geschichte erzählt vom unglaublichen Schicksal des kastenlosen Pradyumma Kumar, genannt Pikay. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, kennt er nur Extreme: Mal wird der talentierte Portraitzeichner von Indira Gandhi eingeladen, sie zu malen, mal muss er hungern und schläft auf der Straße. Eines Abends taucht neben seiner Staffelei ein blondes Mädchen auf - und eine unglaubliche Liebesgeschichte nimmt ihren Anfang. Als Lotta zurück nach Schweden geht, stehen die Chancen schlecht um die beiden - wäre da nicht ein altes Fahrrad. Damit macht sich Pikay auf den Weg, um die 7.000 km von Asien nach Europa zurückzulegen. Auch zahlreiche Rückschläge können ihn nicht aufhalten, bis er schließlich tatsächlich in der Heimat Lottas ankommt, einer völlig anderen Welt. Um das Happy End gleich zu verraten: Heute sind die beiden seit über 35 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder und leben auf einem alten Bauernhof in der Nähe von Borås in Schweden.

Dazu singen passenderweise Noemi Schröder, Nadine Pungs und Lotta (!) Schultz die schönsten und witzigsten Liebeslieder aus mittlerweile 9 Tragödchen-Jahren. Begleitet werden sie vom Musik-Direktor Stephan Wipf und Bernhard Schultz.

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Piaf, Brel und Piazzolla im Tragödchen

Am Donnerstag, dem 20. Oktober präsentieren Nadia Meroni  und Gregory Gaynair Chansons von Edith Piaf, Jacques Brel und Astor Piazzolla im Ratinger Tragödchen. Im literarischen Teil liest Bernhard Schultz einige Passagen aus dem Roman „Meine geliebte Freundin“ von Elena Ferrante.

Die Veranstaltung beginnt wie immer um 20 Uhr im Buch-Café Peter & Paula, Grütstr. 3-7.

Gregory Gaynair, Sohn des bekannten jamaikanischen Tenorsaxophonisten, wurde 1961 in Düssldorf geboren. Mit sieben Jahren begann er mit dem Klavierunterricht, studierte Jazz an der Musikhochschule in Köln und sammelte schon früh erste Erfahrungen in Bands.  Neben Gastspielen und Tourneen in Europa, Asien, Afrika und der Karibik war Gregory Gaynair auch an zahlreichen, CD-, Theater-, Fernseh- und Filmproduktionen beteiligt. Die Spencer Davis Group war nur eine von vielen prominenten Bands, mit denen er zusammenarbeitete.

Seine jamaikanischen Wurzeln sind unüberhörbar. In seiner Musik spielen soulige, bluesige und afrokubanische und romantische Elemente eine tragende Rolle.

Nadia Meroni wurde in Toulon, Frankreich geboren. Sie studierte an der Musikhochschule in Monte Carlo Gesang. Engagements an den Opernhäusern in Nizza, Monte Carlo und Avignon.  Ihr Repertoire beinhaltet auch Chansons, Jazz, Lieder aus Spanien, Italien und Südamerika, denn sie spricht fünf Sprachen fließend. Seit 1981 lebt und singt sie in Ratingen.

Im Roman Ferrantes im Neapel der 50er Jahre könnten Lila und Elena, schon als junge Mädchen unzertrennlich, trotzdem kaum unterschiedlicher sein. Und die werden es über sechs Jahrzehnte bleiben, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen.

 

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Dsama M´Butu Arkestra im Ratinger Tragödchen

Am Donnerstag, dem 13. Oktober präsentiert der Bass-Direktor des Ratinger Tragödchen, Olaf Buttler ab 20 Uhr erstmals seine Band Dsama M´Butu Arkestra. Klingt ziemlich afrikanisch, ist aber eine europäische Band. Den literarischen Teil bestreitet Bernhard Schultz und stellt die gerade erschienene Biografie „Born to run“ von Bruce Springsteen vor.

Dsama M’butu Arkestra wurde 2010 von vier Musikern in Düsseldorf gegründet, die in ihren musikalischen Erfahrungen und Vergangenheiten kaum unterschiedlicher hätten sein können.

Trotz aller Unterschiede fanden der italienisch-stämmige Saxophonist Daniele Da Forno und der bosnische

Schlagzeuger Samir „Bajci“ Bajraktarevic schnell eine gemeinsame Ebene mit den Düsseldorfer Musikern

Olaf Buttler und Maximilian Hartlieb.

 

Aber es waren gerade die verschiedenen künstlerischen Herkünfte und Horizonte, über Afro, Funk, Latin, Jazz, bis hin zu Balkan, Rock und Blues, die diese Fusion-Band zu dem machten, was sie ist: Ein „Melting Pot“ aus Groove und Sound, Improvisation und Struktur.


Bereits ein Jahr nach ihrer ersten Session veröffentlichte die Band ihr erstes Album „First Excavation“.

Neben zahlreichen Eigenkompositionen spielte Dsama M’butu Arkestra auch Songs von Sonny Rollins und Charles Mingus ein. Schon mit ihrem zweiten Album bewies die Band ihren dichten und spielfreudigen Live-Charakter. „Live at Academia Cubana“ beinhaltete erneut innovative Kompositionen, wie auch klassische Jazz Arrangements von Thelonious Monk und Miles Davis.
Stark geprägt von der Tradition des Spiritual Jazz, dem Sound und der Freiheit von Musikern wie John Coltrane und Charles Mingus, veröffentlicht Dsama M’Butu Arkestra 2016 ihr drittes Album „Arkestrema“.
 

Der Klang dieser Band wirkt wie ein sphärisches Durchwandern von Klängen und Rhythmen, das sich mit jedem Schritt weiter entfernt und sich dabei immer näher kommt.

 Rechte Bildmaterial: © 2013 Dsama  M´butu Arkestra / alle Rechte reserviert

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Latin und Worldmusic im Tragödchen mit Candeiro und Boris Becker

Am Donnerstag, dem 6.10.2016 gibt es ab 20 Uhr wieder virtuose Gitarrenklänge zu hören und zu bestaunen. Das Trio Candeiro wartet ab 20 Uhr im Buch-Café Peter & Paula mit ausgefeilten Arrangements und Improvisationen auf. Das Repertoir der drei Musiker Werner Kiefaber, Gerhard Kloyer  (beide Gitarre) und Boris Becker (Percussion)besteht zum größten Teil aus eigenen Kompositionen, doch auch Stücke von Baden Powel, Egberto Gismonti, Ralph Towner und Andrew York sind des Teil des Programms und wurden neu arrangiert.

Werner Kiefaber  war Leiter der Seminare für brasilianische Gitarre in Salvador/Bahia (Brasilien) und ist Bühnenmusiker an verschiedenen Theaterhäusern.  Gerhard Kloyer hat an der Musikhochschule  Würzburg und an der Folkwangschule Essen Gitarre studiert. Boris Becker hat mit Peter Horton, Angelo Branduardi, Brother Act und Pat Garcia gespielt. Wenn er nicht als Percussionist durch Europa tourt, ist er als Musiktherapeut tätig.

In dem literarischen Teil liest Bernhard Schultz aus dem humorvollen und romantischen Roman „So wirst du stinkreich im boomenden Asien“  von Mohsin Hamid.

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