Nasshorn und Trockenhorn - Hommage an Heinz Erhardt zum 100. jährigen Geburtstag der Stadtbibliothek

Das Ratinger Tragödchen zieht für ein besonderes Gastspiel zum 100. Geburtstag der Stadtbibliothek Ratingen ins Medienzentrum. Und zwar mit einer Hommage an den unvergessenen Komiker, Schauspieler, Komponisten und Lyriker Heinz Erhardt.
Dazu spielt die aktuell größte Ratinger Cover-Band Klassiker von Marius Müller-Westernhagen, Udo Lindenberg und Herbert Grönemeyer. Nach den erfolgreichen Musik- und Literaturkombinationen mit Texten von Hanns-Dieter Hüsch startet das Tragödchen-Ensemble einen neuen Angriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer*innen.
Tickets gibt es an der Abendkasse. Reservierungen sind möglich über:
Buchcafé Peter & Paula, Grütstr. 3-7, 40878 Ratingen, Telefon 02102 26095.

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10 €

Der Black singt

Normalerweise begeistert das Tragödchen mit der bewährten Mischung aus Musik und Kabarett. „Tragischerweise“ aber immer mit „geklauten“ Texten und als Ratingens größte Coverband.

Nun kommt am Donnerstag, 14.11.2019 um 20 Uhr eine Legende der deutschen Musikkabarettszene ins Tragödchen in die Grütstraße 3-7: Der Black, der in den 70er und 80er Jahren mit dem Duo Schobert & Black die deutschen Kleinkunstpreise abräumte und die großen Konzerthallen füllte. Jetzt begleitet ihn der Gitarrist Philipp Römer.

"DER BLACK SINGT“ (brandneue CD) ernste, nachdenkliche, humorige, witzige aber auch politische Lieder mit viel Spaß, dem nötigen Ernst und ohne erhobenen Zeigefinger. Bitte „WEITERSAGEN“ (neue CD) , BLACK ist nicht „MESCHUGGE“  (fast neue CD) und denkt selber.

,,Der BLACK“ ist über sechzig, spricht ohne Teleprompter, singt ohne Playback, spielt Gitarre ohne Amp, also... alles live.

Stimmlich bewegt er sich wie gewohnt zwischen Caruso und Nat King Cole, tritt im Gegensatz dazu jedoch nicht in Bühnenkostüm oder Smoking auf.

Seine Auftritte sind geprägt durch neue Limericks, ostpreußische Geschichten (Der BLACK ist gebürtiger Ostpreuße), den ein oder anderen Song zur Erinnerung an „Schobert & Black“.

Den weitaus größeren Teil seines Repertoires hat Der BLACK um Texte erweitert, die meist von mit ihm befreundeten Autoren stammen - kritische, politische und satirische Texte - u.a. von Klaus de Rottwinkel, Pit Klein, Volker Ludwig, Klaus Pawlowski, Bungter und Frorath, Tom Stüve, Victor Jara und Atahualpa Yupanqui aus Südamerika.

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10 €

Jazz im Tragödchen

Am Dienstag den 5. November freuen wir uns wieder auf den Tragödchen Jazz-Direktor Axel Fischbacher. Diesmal gemeinsam mit folgender Besetzung bei uns im Tragödchen:

Julia Hofer (voc)

Lars Duppler (keys)

Hard Fischötter (drums)

Axel Fischbacher (git)

 

 

 

 

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Erotische Fabel mit Susanne Cano, Rolf Berg und Bernhard Schultz

Rolf Berg und Susanne Cano sind die illustren Gäste, die am Dienstag, 29.Oktober ab 20 Uhr zusammen mit Tragödchen-Direktor Bernhard Schultz das „Flattermäuschen“, eine erotische Fabel des italienischen Literaturnobel-preisträgers Dario Fo, zum Besten geben werden.

In der Fabel wird die Geschichte des jungen Ziegenhirten Giavan Pietro erzählt, der auf der Alp hoch über dem Tal seiner Herde folgt und das ganze Jahr über praktisch völlig alleine lebt. Er ist lieb, aber ein kompletter Trottel. Sein Dienstherr ist reich und geizig, und die Überraschung groß, als Giavan nach dessen Tod alle Reichtümer erbt. Im Nu sieht unser einfältiger Jüngling ganze Scharen von Müttern auf die Albheraufziehen, die ihm ihre Töchter zur Frau anbieten. Verheiratet wird Giavan schließlich mit der Geliebten des Dorfpfarrers. Es handelt sich um den alten Trick, ein junges Mädchen, das man als Geliebte behalten will, einem Blödian zur Ehefrau zu geben. Dieses Spielelement finden wir in der ganzen mittelalterlichen Volksdichtung bis hin zu Machiavelli.

Außerdem spielen Susanne Cano und Rolf Berg Dario Fos Klassiker „Offene Zweierbeziehung“, ein Stück über Ehestreitigkeiten, Eifersucht und Toleranz. Die „Offene Zweierbeziehung“ verspricht einen amüsanten Abend, an dem man vor allem lernen kann, wie man es nicht macht. Aber wie führt man nun eine Ehe? Er: offen, - Sie: natürlich offen ja, aber nur von seiner Seite, ist doch klar. Nur so viel sei noch verraten: Es kommt durchaus zu Tätlichkeiten!

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Im Sonderzug nach Moers-Kapellen

Das Tragödchen setzt am Donnerstag, 24. Oktober seine Hommage an den Niederrheiner Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch mit einem neuen Programm fort. Denn der Fundus der neu in der Edition Dia erschienenen achtbändigen Hüsch-Gesamtausgabe ist schier unerschöpflich. Und Tragödchen-Direktor Bernhard Schultz hat sich inzwischen zum umjubelten Hüsch-Rezitator gemausert.

Dazu präsentiert die Tragödchen-Band unter Leitung des Musikdirektors Stephan Wipf neben einigen Rock-Klassikern unplugged Lieder des zur Zeit erfolgreichsten deutschen Rock-Stars: Udo Lindenberg. Bei der Songauswahl wurden die eher komischen Werke des Meisters ausgesucht.

Hanns Dieter Hüsch (* 6. Mai 1925 in Moers; + 6. Dezember 2005 in Werfen) war Kabarettist, Schriftsteller, Kinderbuchautor, Schauspieler, Liedermacher, Synchronsprecher und Rundfunkmoderator.

Mit über 53 Jahren auf deutschsprachigen Kabarettbühnen und 70 eigenen Programmen galt er als einer der produktivsten sowie erfolgreichsten Vertreter des literarischen Kabaretts im Deutschland des 20. Jahrhunderts. Daneben war seine Stimme im deutschen Fernsehen der 70er und 80er Jahre allgegenwärtig. Er synchronisierte bis zu fünf Stimmen in über 400 Stan Laurel und Oliver Hardy (Dick und Doof)-Filmen. Auch den kleinen Strolchen lieh er seine Stimme, anders gesagt, kein Fernsehsonntagnachmittag ohne Hanns Dieter Hüsch.

Ab 20 Uhr entführt die Tragödchen-Bühne das Publikum ins Konzert der Kurkapelle, wir besuchen mit Hüsch ein Mehrzweckkulturzentrum und ein Klavierkonzert und weil es so schön war doch noch einmal Humbug an der Spritze, wo der Fettfleck auf der Burgmauer den historisch Interessierten Humbuger an das Schmalzbrot des Hugo von Espenlaub, der es dort vor den Raubrittern versteckt hielt, erinnert.

Von Udo Lindenberg sind einige Songs im Programm, dargeboten von Nicola Hausmann, Lotta Schultz und Marcel Planz, die mitgesungen werden können. Wir fahren mit dem Cello im Sonderzug nach Pankow bis an den Horizont. Aber auch andere, bei denen, wie immer im Tragödchen, auch etwas schiefgehen kann: erstens, weil das Publikum die Lieder nicht kennt und zweitens, weil die Band sie zum allerersten Mal zum Besten gibt, aber wieder mal nicht ordentlich geübt hat.

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Pilzexkursion mit dem Ratinger Pilzexperten Axel Schmidt

Wenn der Tragödchen-Direktor sich in die Ratinger Wälder begibt, dann meist, um keine Pilze zu finden. Das soll sich bald ändern: Zusammen mit dem Ratinger Fotografen, Buchautor und Pilzexperten Axel Schmidt bietet das Tragödchen im September wieder eine Pilzexkursion an.

Und zwar am Samstagen,  28. September geht´s in aller Herrgottsfrühe schon um 10 Uhr ab in die Botanik zwecks Pilze finden und bestimmen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt, Treffpunkt ist der Papiermühlenweg 74 (alte Papierfabrik Bagel) in Ratingen Ost. Anmelden kann man sich im Buch-Café Peter & Paula (Tel. 26095).

Behilflich bei der Suche und dem Erkennen essbarer Vertreter der Pilze-Innung wird der im Kosmos Verlag erschienene Fotoband „Pilze – eine Galerie“ sein. Viele der dort abgelichteten Wulst- Täub- und Tintlinge, Morcheln und Lorcheln, Nebelkappen und Stoppelpilze sind tatsächlich im Ratinger Wald fotografiert worden, denn der Autor des sensationell gestalteten Fotobandes ist Axel  „Aki“ Schmidt.

Das Buch ist kein Pilzführer im üblichen Sinn. Axel Schmidts fotografisches Schaffen ist gekennzeichnet durchgroßes handwerkliches Können mit dem stetigen Fokus auf dem künstlerischen Anspruch. Mit seinem Blick für Details ist ihm eine faszinierende Dokumentation gelungen, die ihresgleichen sucht. Ausgezeichnet von der Stiftung Buchkunst als schönstes deutsches Buch 2018 in der Sparte Ratgeber.

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Französischer Abend im Tragödchen: Konzert mit Les Ricochets

Am Donnerstag, dem 26.9.2019 findet  sich eine 12-köpfige Delegation aus Maubeuge im Tragödchen ein. Zum Herbstanfang werden sie von einem  ein bunt zusammengewürfelter Haufen versierter und erfahrener Musiker begrüßt, die sich aus Leidenschaft dem französischen Chanson und deutschem Songwriting verschrieben haben. Dabei stellen sie unbekümmert französische Klassiker von Edith Piaf und Chansons von ZAZ neben deutsche Newcomer wie Annett Louisan und Tim Bendzko.

Was da an kreativer Energie und musikalischer Spiellust zusammenkommt, lädt zum Mittanzen ein! Die Band hat ihren ganz eigenen Sound aus Gypsy Swing Elementen, der klassischen Musette, Bossa Nova- und Latin-Einflüssen, Rock-Popelementen, Tangozitaten und frechen Kazoo-Tönen. Eines steht fest: langweilig wird es nie! Wer sich nach zwei Chansons in seinen Hörgewohnheiten einrichten will, ist hier falsch: Les Ricochets reizen die Bandbreite musikalischer Möglichkeiten aus. Das Meiste kommt sehr flott daher, aber es gibt auch nachdenkliche Momente.

Die Band lässt musikalische und sprachliche Grenzen verschwinden. Dem Zuhörer erscheint ganz selbstverständlich, dass neben den französischen Chansons deutsche Songwriter-Kunst vom Feinsten steht. Im Vordergrund aber stehen die Geschichten, die erzählt werden.

Dem Tragödchen-Publikum sind drei Musiker schon vertraut: die Sängerin Noemi Schröder und der Bassist Olaf Buttler sind Teil des Tragödchen-Direktoriums, der Gitarrist Peter Kowal ist neu im Ensemble, zum zweiten Mal sind Jörg Siebenhaar (Akkordeon) und Elmar Stolley (Percussion) im Tragödchen.

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Acoustic5 electric band – pop / jazz / funk

Die ACOUSTIC5 electric band bietet vom Wohnzimmerkonzert bis zur großen Bühne echte Handmade-Livemusik die Ihresgleichen sucht.
Keine Coverband im herkömmlichen Sinne, die Stücke originalgetreu nachspielt – ganz im Gegenteil!

Bekannte und weniger bekannte Stücke aus Pop, Jazz und Funk werden neu arrangiert und sogar mal in eine andere Stilistik gebracht; natürlich ohne die Essenz des Orginals zu verlieren. Den Versuch, diese Musik in eine Schublade zu packen, sollte man am besten gar nicht erst anstellen: sie inspiriert sich bewusst an sehr unterschiedlichen Genres und Stilrichtungen und interpretiert sie dann auf ihre individuelle Art – und die hört man sich am besten live an!

Jazzgitarre, Fretless-Bass und Drumset setzen mit dem ein oder anderen Effektgerät einen ganz eigenen Sound um. Nichts klingt so wie man es schon kennt, es ist außergewöhnlich und überraschend, aufregend und mitreißend, mit Intensität, Herz und Seele.

Dafür sorgen vor allem wunderbare, ein-, zwei- und dreistimmige Gesangs-
arrangements, anspruchsvoll bearbeitete Songs und leidenschaftliche Solopassagen der drei Instrumentalisten.

 

Claudia Fischbacher - vocals

Sandra Reinbott - vocals

Horst Winstermann - guitar

Claus Winstermann - fretless bass

Torsten Reinbott - drums/vocals

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10 €