Reimund Popp - Gitarre Pur Solo
Am Donnerstag, 28.3.2019 gastiert der Gitarren-Virtuose Reimund Popp im Ratinger Tragödchen mit brasilianischen und andalusischen Meisterwerken.
Reimund Popp studierte klassische Gitarre, Trompete und Renaissance-laute an den Akademien Darmstadt und Kassel, sowie an den Musikhochschulen Karlsruhe und Leipzig, wo er zum Instrumentalpädagogen ausgebildet wurde sowie die Künstlerische Reife und das Konzertexamen absolvierte. An der Goethe-Universität Frankfurt a. M. wurde er 2010 mit einer musikpädagogischen empirischen Studie zum Dr. phil. promoviert.
Seit 1983 konzertiert er sowohl solistisch wie auch in unterschiedlichen Ensemblebesetzungen im In- und Ausland. Eine breitere Öffentlichkeit ereichte er durch Rundfunk- und Fernsehauftritte. Weiterhin sind diverse CD-Veröffentlichungen mit klassischer, folkloristisch-virtuoser Musik und Eigenkompositionen im Fachhandel erhältlich.
Aktuell gestaltet der Gitarrist Reimund Popp (von spanischen Freunden liebevoll "El Peluíto" gerufen) sein Programm mit Musik, welche die kreative Auseinandersetzung mit den musikalischen Wurzeln spanischer und lateinamerikanischer Kultur suchen. Das Ergebnis dieser innovativen kompositorischen Herangehensweise mündet hier in die klangliche Welt Brasiliens (Teil 1) und Andalusiens (Teil 2), mit sowohl avantgardistischen wie traditionellen Formen (Villa-Lobos, Choro, Samba, Bossa o. Ramón de Sajónia, Soleares, Rondeña etc.).
Die Eigenkompositionen und klassischen Adaptionen des Gitarristen Reimund Popp lassen sich am treffendsten als folkloristisch-virtuosbeschreiben und sind mit dem Konzertprogrammtitel: "Brasilianas y Andalusianas" bestens beschrieben. Seine Spieltechniken und seine musikalischen Stilmittel greifen hierbei auf die Traditionen der Flamencogitarre und der Konzertgitarre zurück. Bei aller Eigenständigkeit seiner polyphonen Musik findet er seine gitarristisch-kompositorische Inspiration bei Musikern wie, Egberto Gismonti, Baden Powell, Yamandu Costa, Vicente Amigo, Antonio Rey, Paco de Lucia, Manuel Barrueco.